Abstellkammer: Maßgefertigte Platzwunder

Praktisches Ordnungssystem unter der Treppe.
Platz ist in der kleinsten Nische.

Oftmals bleiben gerade die schwierigsten Ecken im Haus ungenutzt, weil Standardmöbel dort einfach nicht passen. Mein Ziel ist es, solche „toten Winkel“ in wertvollen und funktionalen Stauraum zu verwandeln.

In diesem Projekt für eine Privatkundin ging es darum, eine vollgestellte Abstellkammer unter einer Treppe komplett zu reorganisieren. Von der millimetergenauen Anpassung an die Treppenschräge bis hin zur Berücksichtigung technischer Details wie der Scannereinheit des Druckers.

Hier wurde nichts dem Zufall überlassen.

Vorbereitung & Planung

Oft beginnt die Arbeit schon vor dem ersten Schnitt. Gemeinsam mit der Kundin wurde die Kammer leergeräumt und sortiert. 

So konnten wir direkt vor Ort entscheiden, welche Dinge täglich griffbereit sein müssen.

Die Herausforderung
Der Treppenwinkel

Nachdem alles vorbereitet war, wurde die eigentliche Schwierigkeit sichtbar: Die schrägen Holzwangen der Treppe. Ein Standard-Regal würde hier massiv Platz verschenken. Hier war eine Lösung gefragt, die sich exakt an die Architektur des Hauses anpasst.

Detailplanung – Funktionalität im Fokus

Ein besonderes Anliegen der Kundin: Der Drucker muss voll bedienbar bleiben. 

Bei der Planung der Böden habe ich exakt darauf geachtet, dass die Scannereinheit trotz der darüberliegenden Ebene problemlos komplett geöffnet werden kann.

Millimeterarbeit unter der Schräge

In einer Treppennische zählt jeder Millimeter. Mit Laser und Winkelmesser habe ich das exakte Aufmaß der Wangen genommen. Das Ziel: Regalböden, die ohne Lücken mit der Schräge abschließen, und eine Arbeitshöhe für den Drucker, die das Scannen ohne Kollision ermöglicht.

Das Ergebnis – Maßgefertigte Ordnung

Das fertige System: 

Die Regalböden sind millimetergenau auf den Winkel der Treppe zugeschnitten. 

In Kombination mit den robusten Holzkisten entsteht ein harmonisches Gesamtbild. 

Das Ergebnis: Maximaler Stauraum bis in den letzten Winkel und eine perfekte Erreichbarkeit aller Geräte.

Der letzte Schliff: Individuelle 
Beschriftung 
(Optional)

Ordnung ist erst dann perfekt, wenn man weiß, was drin ist. 

Das Bild zeigt einen Entwurf, wie das System mit einer hochwertigen Plotter-Beschriftung wirken würde. Den Inhalten wird so ein fester Platz zugewiesen.

Der Kundin wurde dieser Service zum Abschluss des Projekts angeboten. 

Zum jetzigen Zeitpunkt bestand jedoch noch kein Interesse, da sie sich die Flexibilität beim Einräumen bewahren wollte. 

Das Schöne an dieser Lösung: Dank der glatten Holzoberflächen kann das „Beplottern“ jederzeit problemlos nachgeholt werden, sobald die endgültige Ordnung feststeht.

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